{"id":1904,"date":"2025-06-22T15:01:37","date_gmt":"2025-06-22T15:01:37","guid":{"rendered":"http:\/\/brain-flow.de\/?p=1904"},"modified":"2025-07-25T09:19:48","modified_gmt":"2025-07-25T09:19:48","slug":"was-ist-neurofeedback-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/brain-flow.de\/de-en\/was-ist-neurofeedback-2\/","title":{"rendered":"The effect of fast images \u2013 smartphones and concentration"},"content":{"rendered":"\n[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_color=&#8220;#DFE3EF&#8220; custom_padding=&#8220;0px||0px||true|false&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<p><strong>Achtung, Handy-Alarm! Wie Smartphones unser Gehirn auf ADHS-Modus schalten<\/strong><\/p>\n<p>Kennst du das? Du willst nur kurz eine Nachricht checken \u2013 und pl\u00f6tzlich sind 45 Minuten vergangen. Instagram, TikTok, WhatsApp \u2013 eine endlose Spirale der Ablenkung. Doch was macht unsere Handynutzung eigentlich mit unserem Gehirn? Und gibt es wirklich einen Zusammenhang mit ADHS? Werfen wir einen Blick auf die Neurowissenschaft dahinter!<\/p>\n<p><strong>Dopamin \u2013 Der Belohnungsbooster auf Knopfdruck<\/strong><\/p>\n<p>ADHS wird oft mit einer ver\u00e4nderten Dopaminregulation in Verbindung gebracht. Dopamin ist ein Neurotransmitter, der mit Motivation, Belohnung und Aufmerksamkeit zusammenh\u00e4ngt. Menschen mit ADHS haben oft eine niedrigere Dopaminaktivit\u00e4t im pr\u00e4frontalen Kortex, was es ihnen schwer macht, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren.<\/p>\n<p>Und was macht unser Smartphone? Es liefert uns einen Dopamin-Kick nach dem anderen! Jede Benachrichtigung, jedes neue Video, jeder Like \u2013 all das sorgt f\u00fcr kleine, schnelle Dopaminaussch\u00fcttungen. Unser Gehirn liebt Belohnung und lernt schnell: Handy = Spa\u00df. Die Folge? Wir greifen immer h\u00e4ufiger zum Smartphone, weil es einfach so verlockend ist.<\/p>\n<p><strong>Gehirnfrequenzen \u2013 Vom Fokus in den Chaosmodus<\/strong><\/p>\n<p>Unser Gehirn arbeitet in verschiedenen Frequenzbereichen, die unsere Aufmerksamkeit und Konzentration beeinflussen. Vor allem die Beta-Wellen (13\u201330 Hz) sind f\u00fcr fokussiertes Arbeiten wichtig. Menschen mit ADHS zeigen oft eine erh\u00f6hte Theta-Aktivit\u00e4t (4\u20138 Hz) und eine reduzierte Beta-Aktivit\u00e4t \u2013 was zu Unruhe und Ablenkbarkeit f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Und was passiert bei intensiver Handynutzung? Schnelle, bunte, sich st\u00e4ndig ver\u00e4ndernde Inhalte verst\u00e4rken die Theta-Wellen und reduzieren die Beta-Aktivit\u00e4t weiter. Sprich: Unser Gehirn schaltet in einen Zustand, der ADHS-\u00e4hnliche Symptome f\u00f6rdert \u2013 Unruhe, Impulsivit\u00e4t, Konzentrationsprobleme.<\/p>\n<p><strong>Smartphone als Turbo f\u00fcr Ablenkung \u2013 oder als ADHS-Verst\u00e4rker?<\/strong><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich l\u00f6st das Smartphone allein keine ADHS aus. Aber es kann bestehende Symptome verst\u00e4rken oder ein ADHS-\u00e4hnliches Verhalten hervorrufen. Besonders Kinder und Jugendliche, deren Gehirne sich noch entwickeln, sind anf\u00e4llig f\u00fcr die negativen Effekte exzessiver Handynutzung.<\/p>\n<p>Studien zeigen, dass \u00fcberm\u00e4\u00dfige Bildschirmzeit mit Konzentrationsproblemen, Schlafst\u00f6rungen und gesteigerter Impulsivit\u00e4t korrelieren kann. Gleichzeitig wird es immer schwerer, sich auf langanhaltende Aufgaben zu konzentrieren, weil das Gehirn an schnelle Belohnungen gew\u00f6hnt ist. Eine Art \u201etrainierte Ablenkung\u201c entsteht.<\/p>\n<p><strong>Was k\u00f6nnen wir tun? Tipps f\u00fcr eine gesunde Handynutzung<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Bewusstes Dopamin-Management:<\/strong> Apps bewusst l\u00f6schen, Benachrichtigungen ausschalten, Bildschirmzeit limitieren.<\/li>\n<li><strong>Fokuszeiten einbauen:<\/strong> Handyfreie Zeiten einplanen, um das Gehirn wieder an tiefes Arbeiten zu gew\u00f6hnen.<\/li>\n<li><strong>Gehirnwellen regulieren:<\/strong> Meditation, Sport und ausreichend Schlaf helfen, die Beta-Aktivit\u00e4t zu stabilisieren.<\/li>\n<li><strong>ADHS-gerechte Strategien nutzen:<\/strong> Klare Strukturen, Timer-Techniken (z. B. Pomodoro-Methode) und analoge Notizen k\u00f6nnen helfen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Fazit: Handy smart nutzen, statt sich vom Handy nutzen zu lassen<\/strong><\/p>\n<p>Handys sind faszinierend, aber sie k\u00f6nnen uns auch in eine Dauerschleife der Ablenkung ziehen. Wer sein Dopaminsystem bewusst im Blick beh\u00e4lt und sein Gehirn gezielt trainiert, kann verhindern, dass die Handynutzung zu einem ADHS-Turbo wird. Denn am Ende gilt: Technologie sollte uns unterst\u00fctzen \u2013 nicht dominieren!<\/p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kennst du das? Du willst nur kurz eine Nachricht checken \u2013 und pl\u00f6tzlich sind 45 Minuten vergangen. Instagram, TikTok, WhatsApp \u2013 eine endlose Spirale der Ablenkung. Doch was macht unsere Handynutzung eigentlich mit unserem Gehirn? Und gibt es wirklich einen Zusammenhang mit ADHS? 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